Ulla

Ulla Stern wurde am 3. Oktober 1945 in Berlin-Charlottenburg geboren. In ihrem Elternhaus gehörte der Umgang mit Kulturgütern zur Lebensform. Es wurde viel gesungen und musiziert, der Vater spielte Geige und malte. Die Mutter spielte Gitarre und machte sich als Keramikerin einen Namen.
Ulla Stern erhielt ab ihrem 5. Lebensjahr eine gezielte musikalische Unterweisung.
An der Pädagogischen Hochschule Berlin studierte sie Pädagogik und Musik (1965-68). Im Rahmen ihres Musikstudiums studierte sie zusätzlich Kirchenmusik und bestand 1968 die Prüfung als nebenamtliche Kirchenmusikerin (C-Schein). Da sie die Bedeutung des Tanzens als Ergänzung des Musikunterrichtes erkannte, wählte sie Tanz als zentrales Thema während ihrer zweiten Ausbildungsphase von 1968-1970.

Aufgrund ihrer Unterrichtserfolge wurde sie bereits zu dieser Zeit als Mentorin eingesetzt. Seit 1972 ist sie aus familiären Gründen im außerschulischen Bereich tätig. Sie unterrichtete an Volkshochschulen, Familienbildungsstätten, in Jugendherbergen und karitativen Einrichtungen.

Von 1980 bis 2005 arbeitete sie als Honorarkraft in der Musikschule Hildesheim e.V. Hier unterrichtete sie "Musikalische Früherziehung", Blockflöte und Tanz. Im Rahmen der "Musikalischen Früherziehung" schrieb sie drei Singspiele: " Der Rattenfänger von Hameln" (Bosse-Verlag ISBN 3-7649-1280 4), "Der gestiefelte Kater" (Tunier-Verlag) "Hans im Glück." Sie wurden vielfach öffentlich aufgeführt.

Sie ist Mitglied in der "Bezirksarbeitsgemeinschaft Tanz, Hannover", der "European Caller and Teacher Association" und der "Royal Scottish Country Dance Society, Edinburgh." Außerdem ist sie "Seniorentanzleiterin" des DRK. Aufgrund ihrer pädagogischen Fähigkeiten wirkte sie beim Erstellen von pädagogischen Schriften beim Bundsverband Tanz e.V. mit.

Der Initiative von Ulla Stern ist es zu verdanken, dass im Raum Hildesheim mehrere Tanzgruppen und Seminare ins Leben gerufen wurden:

  • 1975 gründete sie die Gruppe für Internationale Folklore "Huckups", in Hildesheim, die sie 25 Jahre leitete.
  • 1990 führte sie Square Dance in Algermissen ein "Geese-Town-Dancers Algermissen e.V."
  • 1994 gründete sie in Sarstedt im Rahmen des DRK-Ortsvereins bzw. der Musikschule Hildesheim e.V. eine Square Dance Gruppe " Kipphut Dancers"
  • 1995 begann sie mit ihren Aufbaulehrgängen im Square-Dance den "Intensivkursen I bis III"
  • 1996 rief sie einen Kursus für Scottish Country Dance "Celtic Roses" ins Leben , der bis zu ihrer schweren Erkrankung 2002 ohne Unterbrechung stattfand.
  • 2003 initiierte sie eine Country Dance Band, die bei Tanzfesten (Scottish Country Dance, bzw. Contra Dance und ähnliches) Live Music spielt.(Jigs, Reels, Hornpipes, Strathspeys, Marches etc.)

Nach ihrer Genesung 2004 setzt Ulla Stern ihre Lehrtätigkeit in Form von Wochenendlehrgängen und Einzelveranstaltungen wieder auf. Es ist Ihr ein Anliegen, Tanzleiter und ihre Tänzer zu unterstützen. Sie bemüht sich desgleichen, die Bedeutung der Musik für die Tänzer, den Tanzleiter, Tänzern und den Musikanten nahe zu bringen.

Seit Aug. 2007 betreibt sie in der Elbtalaue, Lenzen-Breetz in der Prignitz, dem nordwestlichen Zipfel der Mark Brandenburg eine Freizeitakademie für Kunst und Kultur, Musik und Tanz. Referenten für unterschiedliche Inhalte geben Kurse, aber auch geschlossene Gruppen können hier in angenehmer Atmosphäre und urwüchsiger Landschaft ihre Interessen pflegen. Z.Zt. können 18 Personen gleichzeitig Unterkunft in den 6 Ferienwohnungen finden.

Neben den oben erwähnten Veröffentlichungen erschien im Okt. 2008 ein (zweisprachiges) Lehrbuch über Contra Dance. In ihm ist einer von 4 sich ergänzenden Kursen dargestellt. Das Konzept ermöglicht eine Durchlässigkeit auch für Quereinsteiger, da die Kurse jeweils andere Teilgebiete zum Schwerpunkt haben. Nachdem alle 4 Kurse durchlaufen sind, sollten die Tänzer genügend Basiswissen haben, um ohne Schwierigkeiten den Anweisungen auf öffentlichen Tanzveranstaltungen folgen zu können

Das Atelier im Haupthaus ist ein idealer Gemeinschaftsraum. Sein Holzdielenfußboden bietet Tänzern höchsten Komfort. Die ausgewogene Akustik bietet Musikern beste Konditionen. Maler können hier ungestört und in Ruhe ihre Kreativität entfalten.

Mehr über das „Breetzer Herrenhaus“ können Sie über den Link:www.breetz-prignitz.de

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